Deutsche trinken immer weniger Bier

Die Deutschen trinken immer weniger Bier. Wie Branchenexperten schätzen, ging der Bierkonsum im ersten Halbjahr 2009 um über fünf Prozent zurück. Solch einen Rückgang in dieser Größenordnung habe die Branche bisher noch nie erlebt, teilte er Vizepräsident des Deutschen Brauer-Bundes, Michael Weiß mit. Veltins-Chef Michael Huber geht davon aus, dass den Bierbrauern eine länger anhaltende Flaute bevorstehe. So schätzt er, dass sich frühestens 2012 die Lage wieder stabilisiert.

Insbesondere beim Fassbier seien auch die Nachwirkungen des Rauchverbots in der Gastronomie zu spüren. Lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2008 noch bei 111,1 Liter, so steuert er in diesem Jahr langsam auf die 100-Liter-Marke zu.

Beim Biermarkt sind deutliche Unterschiede zwischen West und Ost zu erkennen. Marktforscher hatten in der „Bierhochburg“ Nordrhein-Westfalen einen Rückgang von 5,5 Prozent und damit den größten Einbruch ermittelt. Im Osten Deutschlands gingen 0,6 Prozent mehr Bier über den Ladentisch.

Frank

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