Opel: Keine Einigung im Streit um Lohnverzicht

Einen herben Dämpfer muss Opel-Chef Nick Reilly hinnehmen: Nach wie vor verweigert der Betriebsrat des Rüsselsheimer Autoherstellers seine Zustimmung zum millionenschweren Lohnverzicht.

Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz sagte der Tageszeitung „Die Welt“:“Es gibt im Moment mit uns keine Einigung.“ Jährlich sollen die Beschäftigten des Rüsselheimer Autobauers auf 265 Millionen Euro verzichten. Im Gegenzug fordern sie dafür eine Beteiligung am Unternehmen, die Umwandlung Opels in eine Aktiengesellschaft sowie ein Mitspracherecht bei Werksschließungen und -verlagerungen sowie Stellenabbau.

Es ist noch offen, ob und wann es eine Einigung geben wird.“Es sind keine Gesprächstermine derzeit vereinbart„, so Franz. Der Lohnverzicht ist wesentlicher Bestandteil des Zukunftsplans von Opel, den Reilly heute in Frankfurt am Main vorstellte.

Frank

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