Doping: Tour de France Etappen-Sieger Astarloza positiv

Fünf Tage nach der Ankunft auf den Champs-Élysées in Paris hat die Tour de France 2009 ihren ersten Doping-Fall. Der Spanier Mikel Astarloza, immerhin Sieger der 16. Etappe, wurde positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet.

Acht Tage vor Beginn der Tour wurde dem 29-Jährigen bei einer Trainingskontrolle die Einnahme von EPO nachgewiesen. Astarloza ist mit sofortiger Wirkung vom Radsport-Weltverband wegen des Verdachts auf Doping vorläufig gesperrt worden.

Es wird damit gerechnet, dass der Fahrer vom Team Euskaltel-Euskadi die Öffnung der B-Probe beantragt. Am Donnerstag (30.07.2009) wurde der Weltverband von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) über die positive A-Probe informiert.

Astarloza, der bei der Tour mit 14:44 Minuten Rückstand auf Gesamtsieger Alberto Contador auf dem 11. Platz fuhr, droht nun die Streichung aus den Ergebnislisten. Das würde ihn auch den Tagessieg kosten. Den hatte er sich am 21.07.2009 bei der Bergankunft in Bourg-Saint-Maurice auf der 16. Etappe geholt.

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