Mann erhält Kündigung nach Aufladung seines Handys

Weil ein Mann sein Handy am Arbeitsplatz aufgeladen hatte, erhielt er die fristlose Kündigung von seinem Arbeitgeber. Nun beschäftigt sich das Arbeitsgericht Oberhausen mit dem Fall des „Stromdiebstahls“.

So soll der Mann regelmäßig sein Handy am Arbeitsplatz aufgeladen haben und zudem noch unerlaubte Fotos von seinem Betrieb gemacht haben. Es folgte die fristlose Kündigung. Wie das Arbeitsgericht am Montag mitteilte, führte ein anberaumter Gütetermin zu keiner Einigung. Der Richter schlug vor, den Arbeitnehmer wieder weiterzubeschäftigen. Dieser sollte sich dazu verpflichten, dass er weder sein Handy auflädt, noch irgendwelche Fotos schießt. Dies lehnte der Arbeitgeber aber ab.

Experten schätzen, dass rund 100 Handy-Aufladungen mit rund zehn Cent zu Buche schlagen. Am 29. Oktober kommt es nun zur Verhandlung.

Frank

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