Europa League: HSV verpasst Finale im eigenen Stadion

Der in der Krise steckende Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat nur drei Tage nach der Entlassung von Trainer Bruno Labbadia den Einzug ins Finale der Europa League im eigenen Stadion verpasst.

Die Norddeutschen schieden nach dem torlosen Remis im Hinspiel vor einer Woche mit 1:2 gegen den englischen Vertreter FC Fulham aus dem Wettbewerb aus. Dabei sahen die Hamburger nach einem sehenswerten Freistoß-Hammer von Goalgetter Mladen Petrić in der 22. Minute lange Zeit wie die sicheren Sieger aus.

Die Hausherren waren zwar über weite Strecken der Partie die dominantere Mannschaft, kamen aber gegen eine gut gestaffelte HSV-Defensive nur zu wenigen Chancen. Doch nach dem Ausgleich durch Simon Davies (69.) kippte das Spiel innerhalb von wenigen Minuten. In der 76. Minute besorgte Zoltan Gera schließlich die Führung. In der Schlussphase rannten die Gäste vergeblich an, um noch den rettenden 2:2-Ausgleich zu erzielen.

Wir hatten das Spiel im Griff. Dann haben wir die Kontrolle verloren, weil wir zu weit nach hinten gegangen sind„, sagte Interimscoach Ricardo Moniz nach dem Spiel.

Am 12. Mai steigt das Finale in der Hamburger Arena, wo der FC Fulham auf Atletico Madrid treffen wird. Den Spaniern genügte nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel im gestrigen Rückspiel eine 1:2-Niederlage, um in das Finale einzuziehen.

Frank

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