Zwei Mitglieder der Hells Angels zu Haftstrafen verurteilt

Am heutigen Dienstag (004.05.2010) hat das Landgericht in Kaiserslautern zwei Mitglieder der Hells Angels im Prozess um den Tod eines Regionalchefs des Motorradclubs Outlaws zu vier bzw. siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Medienberichten zufolge kannte das Gericht den Straftatbestand der Körperverletzung mit Todesfolge und der Beihilfe an. Damit blieb das Landgericht weit unter der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe.

Beiden Mitgliedern wurde vorgeworfen, einen Outlaws-Regionalchef im vergangenen Jahr getötet zu haben. Der Anklage nach hatten drei Hells Angels-Mitglieder seinerzeit den Regionalchef der Outlaws mit einem Auto verfolgt und anschließend sein Motorrad gestoppt. In der Folge hätte einer der Hells Angels mit einem Schlagstock auf den Outlaws-Anhänger eingeschlagen, ein weiterer habe dem Opfer sieben Messerstiche zugeführt. Das 45 Jahre alte Outlaw-Mitglied sei später an seinen Verletzungen verstorben. Während der Verhandlung waren Hunderte Mitglieder beider Clubs vor dem Gerichtsgebäude anwesend.

Frank

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