Hochwasser Brandenburg: Deiche weiter stabil

Trotz des in der vergangenen Nacht entdeckten Rissen Schutzwall bei Ratzdorf halten die Deiche den immer weiter ansteigenden Wasserpegel der Oder noch stand.

In der Nacht wurde in dem erst sanierten Deich ein rund 25 Meter langer und etwa 60 Zentimeter tiefer Riss entdeckt. Inzwischen konnte man den beschädigten Deich aber wieder abdichten. Dies teilte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) mit.

Am heutigen Freitag (28.05.2010) werde man in Schwedt einen weiteren Polder öffnen, um weitere Schäden an den Schutzwällen zu vermeiden. In Brandenburg ist es das zweithöchste Hochwasser, so Platzeck. Laut dem Ministerpräsidenten würden die sanierten Schutzwälle den Wassermassen standhalten.

Indes hat der Scheitel des Hochwassers Brandenburg erreicht, die Pegel der Oder steigen weiter an. In Ratzdorf und Eisenhüttenstadt gilt bei einem Wasserstand von 6.30 Metern die Alarmstufe vier. Am stärksten stieg die Wasserhöhe in den Bereichen Frankfurt (Oder) und Kietz an, wo der Pegel um über 40 Zentimeter anstieg. Nach Experten-Angaben werden die Wasserstände wohl nur langsam zurück gehen. Das Hochwasser soll noch mindestens vier Tage andauern.

Frank

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