Sachsen: Hochwasserlage spitzt sich weiter zu

Nach dem Bruch einer Staumauer in Polen spitzt sich die Lage im Hochwassergebiet in Sachsen weiter zu.

Mittlerweile herrscht in Teilen der Sächsischen Schweiz und im Landkreis Görlitz Katastrophenalarm. Die Innenstädte von Bad Schandau und Zittau sind geflutet. Es wurde mit der Evakuierungen begonnen und die Hilfskräfte fordern die Anwohner auf, die höheren Stockwerke der Häuser aufzusuchen. Feuerwehr und Rettungskräfte brachten bisher rund 1.000 Menschen entlang der Neiße in Sicherheit.

Am Morgen lag der Wasserstand des Flusses in Görlitz bei 7,07 Meter. Zu dieser Jahreszeit ist ein Pegelstand von 1,70 Meter normal, erklärte ein Sprecher des sächsischen Umweltministeriums. Es werde im Laufe des Tages mit einem weiteren Anstieg der Neiße erwartet. Aufgrund des Hochwassers lief die Talsperre in Bautzen über. Im Umland befürchten Experten mit weitere Überschwemmungen von bis zu zwei Metern Höhe.

Bisher sind drei Menschen bei dem Hochwasser ums Leben gekommen. Am gestrigen Samstag kamen in Neukirchen drei Menschen ums Leben, als sie versucht haben eine Waschmaschine aus dem Keller vor den Fluten zu sichern.

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