Hochwasser: Aktuelle Lage in Sachsen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Aufgrund der seit Tagen anhaltenden Regenfälle herrscht in zahlreichen deutschen Städten Ausnahmezustand, da vielerorts große, aber auch kleinere Flüsse über die Ufer getreten und zahlreiche Gebäude überschwemmt haben. Nachfolgend ein Überblick über die Lage in den besonders vom Hochwasser betroffenen Bundesländern:

Hochwasser in Bayern
In Bayern ist die Lage an der Donau stark angespannt. Sowohl in Regensburg als auch vor allem in Passau stehen zahlreiche Gebäude unter Wasser. In Passau wurde am Sonntagabend ein Rekordpegel von 12,80 Meter gemessen, der den vorhandenen Aufzeichnungen zufolge letztmals im Jahr 1501 erreicht wurde. In der Dreiflüssestadt macht aber zumindest etwas Hoffnung, dass der Pegel des Inn leicht gesunken ist, was aber nichts daran ändert, dass große Teile Passaus überflutet sind und die Einwohner zum Teil ohne Strom, Telefon und Trinkwasser auskommen müssen.

Hochwasser in Sachsen
In Meißen hat die Elbe die 7,85 Meter in der Nacht überstiegen, sodass der Katastrophenstab der Stadt davon ausgeht, dass zumindest die Altstadt überflutet wird. Insgesamt war in Sachen am Montag die höchste Hochwasseralarmstufe 4 an 15 Pegeln überschritten, wobei neben der Elbe auch die Mulde für Überflutungen vor allem in Grimma sorgte.

Hochwasser in Sachsen-Anhalt
Die Pegelstände vieler Flüsse in Sachsen-Anhalt steigen unverändert an, womit sich die Lage vielfach zuspitzt. Besonders die Plattenbausiedlung Halle-Neustadt droht überflutet zu werden, was mit Hilfe der Bundeswehr und über 100.000 Sandsäcken aber verhindert werden soll.

Hochwasser in Thüringen
Vor allem im Osten Thürungen herrscht Katastrophenalarm. In Gera und in den Kreisen Greiz und Altenburger Land mussten mehr als 2.000 Menschen evakuiert werden und ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Frank

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