Sylvia und Miriam Schulze aus Drage immer noch verschwunden

Seit dem 23.Juli diesen Jahres fehlt von Sylvia und Miriam Schulze aus Drage jede Spur. Am Anfang wurde auch noch nach dem Vater, Marco, gesucht. Dessen Leichnam wurde dann allerdings nach Veröffentlichung der Vermisstenanzeige am Elbufer in Lauenburg gefunden. Die Beamten gehen von einem Suizid, vermutlich sogar von einem sogenannten erweiterten Suizid aus. Denn von Mutter und Tochter Schulze fehlt aber bis heute noch jede Spur. Dass die beiden noch am leben sind, bezweifelt die Polizei, besonders seit dem Fund der Leiche des Vaters.

Am vergangenen Donnerstag sowie am Montagmittag gingen die Beamten wieder einem Hinweis nach. Mit Tauchern der Bereitschaftspolizei Braunschweig und einem Leichenspürhund wurde die Elbe zwischen Tesperhude und Schnakenbek in Schleswig-Holstein nach der vermissten 43-Jährigen aus Drage und ihrer zwölfjährigen Tochter abgesucht. Ein Spaziergänger hatte Verwesungsgeruch wahrgenommen und die Polizei informiert.

Erst vor zwei Wochen hatten Beamte, nach monatelanger Unterbrechung, die Elbe am Sperrwerk Ilmenau bei Winsen nach den Leichen von Sylvia und Miriam Schulze abgesucht. Bislang jedoch erfolglos.

Die Sonderkommission in diesem Fall ist mittlerweile auf einen Beamten reduziert worden, könne aber jederzeit bei Bedarf wieder aufgestockt werden. Jeder Hinweis wird geprüft. Bleibt für die Angehörigen zu hoffen, dass das bange Warten bald ein Ende und man, wenn auch traurige, Gewissheit hat.

Ilka Janssen

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