ARD-„Deutschlandtrend“: Merkel verliert Zustimmung in der Bevölkerung

Sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel wie auch die von ihr geführte Partei, die CDU, verlieren in der Bevölkerung an Zuspruch. Im „Deutschlandtrend“ der ARD verlor die CDU drei Punkte und erreicht nur noch 37 Prozent. Die Kanzlerin selbst rutscht um fünf Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat und sogar ganzen 26 Punkten weniger als im April auf nur noch 49 Prozent hinab. Auch die Arbeit und Leistung der Koalition wird nur noch von 42 Prozent, sechs Prozentpunkte weniger als noch im Oktober, positiv bewertet. Dieses ist der niedrigste Wert seit der letzten Bundestagswahl vor zwei Jahren.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer dagegen erfreut sich zunehmender Beliebtheit und legte im Vergleich zum Vormonat nochmals um sechs Punkte auf jetzt 45 Prozent zu. Diese positive Wandel ist auf Seehofers harten Haltung in der Flüchtlingspolitik zurückzuführen, denn auch 70 Prozent der Deutschen plädieren für eine Obergrenze bei der Zuwanderung.

Die SPD konnte jedoch vom Abwärtstrend der Union nicht profitieren und blieb in der Sonntagsfrage unverändert bei 24 Prozent. Deutlich zugelegt hat dagegen die rechtsgerichtete AfD, die zwei Punkte gewann und nun bei acht Prozent liegt. Die Grünen erreichten elf Prozent, einen Prozentpunkt mehr als im Vormonat, während Linke und FDP unverändert bei neun beziehungsweise fünf Prozent liegen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist mit 68 Prozent, vier Prozent mehr gegenüber dem Vormonat, ist laut „Deutschlandtrend“ der ARD der beliebteste Politiker. Ihm folgt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier von der SPD mit 67 Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als im Oktober.

Ilka Janssen

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