Erdbeben in Griechenland fordert zwei Todesopfer

Am Meeresgrund vor der griechischen Insel Lefkas hat es ein heftiges Seebeben gegeben. Nach einer Messung des geodynamischen Instituts von Athen hatte das Beben eine Stärke von 6,1. Nach Angaben der Athener Erdbebenwarte lag das Epizentrum des Bebens im Ionischen Meer, rund 280 Kilometer westlich der Hauptstadt.

Der Westen Griechenlands wurde von dem Erdbeben erschüttert. In der griechischen Hafenstadt Patras und der Region Olympia sind Tausende in Panik auf die Straßen gelaufen.

Eine Frau wurde von einem herabstürzenden Felsen im Dorf Ponti Vassilikis auf der Insel Lefkada erschlagen worden, berichtete der stellvertretende Insel-Bürgermeister Christos Kaliforis dem Radiosender Vima. In dem Dorf Athani auf derselben Insel sei zudem auch eine weitere Frau ums Leben gekommen.

Herabfallende Gegenstände hätten an vielen Orten Schäden verursacht. Zudem soll ein Erdrutsch mehrere Häuser in Mitleidenschaft gezogen haben. Schäden wurden auch aus anderen Gegenden der Insel gemeldet. In anderen Regionen im Westen des Landes sind durch herabfallende Gegenstände leichte Schäden entstanden, wurde berichtet.

Aus Sicherheitsgründen blieben die Schulen auf den Inseln Lefkas und Kefalonia geschlossen, erklärte der Regionalgouverneur Theodoros Galiatsatos.

Neben der Türkei und den Balkanstaaten zählt Griechenland zu den am meisten von Erdbeben bedrohten Ländern in Europa. Hier kommt es immer wieder auch zu starken Erschütterungen. Auch mit Tsunamis muss hier gerechnet werden.

Ilka Janssen

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