Paris: Fund von Sprengstoffgürtel

Zehn Tage nach den schrecklichen Terroranschlägen in Paris, bei denen 130 Menschen ums Leben gekommen sind, wird die kleine Gemeinde Montrouge, die unmittelbar südlich an Paris grenzt, nach dem Fund eines Sprengstoffgürtels zum Mittelpunkt der Anti-Terror-Ermittlungen.

In Montrouge, einem Vorort von Paris, wurde am Montag von der Polizei in einem Mülleimer ein Sprengstoffgürtel gefunden. Das wurde von der Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Der gefundene Sprengstoffgürtel soll denjenigen, mit denen sich am 13. November in Paris sechs Attentäter in die Luft gesprengt hatten, sehr ähneln. Der gefundene Gürtel habe neben Sprengstoff auch Metallteile enthalten.

In der Nähe des Fundortes, in Châtillon, war am Abend der Anschläge von Paris das Mobiltelefon des international gesuchten Terrorverdächtigen Salah Abdeslam geortet worden. Er ist der Bruder eines der Selbstmordattentäter von Paris.

Erst vergangene Woche hatte es einen großen Anti-Terror-Einsatz nördlich der Hauptstadt in Saint-Denis gegeben, bei dem drei mutmaßliche Terroristen starben.

Ilka Janssen

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