Einigung zwischen Lufthansa und Ver.di

Lufthansa hat sich jetzt mit Ver.di auf einen neuen Tarifvertrag für die 33.000 Beschäftigen des Bodenpersonals geeinigt. Mit den Piloten und Flugbegleitern laufen die Verhandlungen dagegen noch.

Die Gewerkschaft Ver.di und Lufthansa teilten mit, dass es auch eine Verständigung beim schwierigen Thema der betrieblichen Altersversorgung – ein Streitpunkt auch beim fliegenden Personal, bei Piloten und Kabinenpersonal, -gegeben hat.

Alle Beschäftigten der sogenannten Bodendienste bei Lufthansa und den Töchtern Lufthansa-Systems, der Lufthansa-Service GmbH (LSG), der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo bekommen für die Monate April bis Dezember 2015 eine Einmalzahlung in Höhe von 2.250 Euro. Nach Angaben von Ver.di wird darüber hinaus die Bezahlung zum 1. Januar 2016 und zum 1. Januar 2017 um je 2,2 Prozent angehoben.

Ver.di-Verhandlungsführerin Behle teilte mit, dass kein Beschäftigter bei Lufthansa irgendwelche Abstriche bei der Rente machen müsse. Bei den Betriebsrenten sei das bisherige Niveau für alle derzeit Beschäftigten gesichert worden, hieß es vonseiten der Gewerkschaft weiter. Und auch die Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Der Konzern könne so „Risiken und Kosten für die Altersversorgung senken“.

Nach wie vor streitet sich die Lufthansa aber noch mit den Flugbegleitern. Auch hier geht es unter anderem um die Betriebsfrührente. Wie am vergangenenen Freitag bekannt wurde, hoffen die Fluggesellschaft und die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo auf den früheren Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck, als Schlichter.

Ilka Janssen

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