Bundespolizei warnt dringend vor fieser Polizei-E-Mail

Derzeit warnt die Bundespolizei, dass Online-Betrüger mit einer neuen Masche versuchen, Internetnutzern einen Trojaner unterzujubeln. Wer in diesen Tagen in seinem Postfach eine E-Mail mit angeblichen Sicherheits-Tipps der Polizei findet, sollte unbedingt vorsichtig sein.

Die Spam-Mails tragen als Absender die Mail-Adresse „bpolp@polizei.bund.de“. Wie die Bundespolizei berichtet, sei der Text mit dem Betreff „Sicherheitstipps fur“ in äußerst schlechtem Deutsch formuliert.

Beim Klicken auf den eingefügten Link landen Nutzer dann auf einer Internetseite, über die versucht werde, Schadsoftware auf dem System des Empfängers zu installieren. Der vermeintliche Anhang enthält ebenfalls keine nützlichen Informationen sondern einen Trojaner.

Die Online-Kriminellen können sich mit diesem Trojaner höhere Berechtigungen auf dem Computer verschaffen und aus der Ferne kontrollieren. So kann dann etwa auch ein beliebiger Schadcode ausgeführt werden, der private Daten wie Konten- und Kreditkartennummern ausspähen kann.

Bereits Mitte November 2015 waren Spam-Mails im Namen der Bundespolizei aufgetaucht. Damals hatten Kriminelle ihre Absichten mit dem gefälschten Absender „presse@polizei.bund.de“ verschleiert.

Wer bereits auf den Link geklickt hat oder der Dateianhang ausgeführt wurde, solltedas Betriebssystem durch eine aktuelle Antiviren-Software überprüfen. Gegebenenfalls muss das System sogar neu installiert werden.

Alle Passwörter für im Internet genutzte Dienste wie etwa Onlinebanking, PayPal und andere sollten anschließend von einem nicht betroffenen Gerät aus geändert werden. Zudem gibt die Bundespolizei den Rat, bei aufgetretenen Schäden Strafanzeige zu stellen.

Ilka Janssen

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