Mann wird von eigener Schlange gebissen

Ein 49 Jahre alter Reptilienliebhaber ist am vergangenen Sonntag (09.08.2009) in Hamburg zum wiederholten Male von einer seiner eigenen Schlangen gebissen worden. Offenbar nach einem Biss einer hochgiftigen Gabunviper konnte er noch selbst den Notruf absetzen, ehe er bewusstlos zusammenbrach. Dies teilte die Hamburger Feuerwehr am heutigen Montag mit.

Helfer brachen die Wohnungstür auf und mussten das Opfer reanimieren. Anschließend wurde er dann in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Da akute Lebensgefahr bestand, lieferte das Tropeninstitut ein Gegengift in die Klinik.

Schon 2004 wurde der Mann nach einem Klapperschlangen-Biss behandelt. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, soll der Mann bereits vor acht Jahren einen Biss von einer Klapperschlange nur knapp überlebt haben. Dies wollte die Polizei aber nicht bestätigen.

Weil absolute Unklarheit darüber herrschte, was die Rettungskräfte erwartet, zogen zwei Feuerwehrleute den bewusstlosen Mann vorsichtig aus der Wohnung heraus. Da noch zahlreiche Mäuse in den Terrarien saßen, liegt die Vermutung nahe, der Mann sei beim Füttern seiner Reptilien gebissen worden. Der Schlangenzüchter soll nach Angaben mehrere Zwergklapperschlangen, Gabunvipern sowie Sandrasselotter halten.

Frank

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