ADAC und Stiftung Warentest haben Kinderhelme getestet

Insgesamt 19 Fahrradhelme für Kinder wurden jetzt vom ADAC und der Stiftung Warentest („test“-Ausgabe 6/2016) getestet. Als Hauptkritikpunkt wurde bemängelt, dass viele Fahrradhelme in der Dunkelheit schlecht zu erkennen seien.

Für diesesProblem der schlechten Sichtbarkeit in der Dunkelheit haben die Experten jedoch einen praktischen Tipp parat: „Hier können Eltern mit flachen, reflektierenden Aufklebern nachhelfen“, so Katrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC.

Die meisten der 19 getesteten Helme erhielten gute Noten. Neun bekamen ein „Gut“, während allerdings auch von vier Modellen abgeraten wird. Diese seien mit Schadstoffen „in kritischen Mengen“ belastet oder könnten bei Stürzen vom Kopf rutschen, berichtete die Stiftung Warentest bereits vorab aus der neuen Ausgabe der „test“. Einer dieser vier Helme erhielt sowohl beim Unfallschutz wie auch wegen seiner Schadstoffbelastung lediglich ein „mangelhaft“.

Getestet wurde vom ADAC und der Stiftung Warentest in zwei Kategorien, für etwa dreijährige und für etwa zehnjährige Kinder. Von den elf Modellen für rund Zehnjährige schnitten fünf Helme mit „gut“ ab. Testsieger war der „Cratoni Akino“, gefolgt vom „Bell Sidetrack Child“ und vom „Limar 242“. Diese drei Helme kosten je rund 40 Euro.

In der Kategorie für rund dreijährige Kinder erhielten vier von acht Helmen das Testurteil „gut“. Hier siegte der „Nutcase Little Nutty“ für 70 Euro, gefolgt vom „Abus Anuky“ für 38 Euro sowie dem „Alpina Ximo Flash“ für 43 Euro. Drei Helme der anderen Helme erhielten hier ein „mangelhaft“.

Ilka Janssen

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