Tote Touristen bei Bootsunglück im Urlaubsparadies

In der Nähe der thailändischen Insel Koh Samui hat ein Boot mit 36 Touristen an Bord einen Felsen gerammt. Dabei sind mindestens drei Touristen ums Leben gekommen, darunter eine Deutsche und eine Britin. Am Freitag wurde eine dritte Leiche von einer jungen Frau stamme aus Hongkong geborgen. Die drei verstorbenen Touristen sind im Alter zwischen 28, 29 und 30.

Nach Angaben der Polizei wird noch nach einem Briten gesucht, der seit der Havarie als verschollen gilt. Bei dieser Suche sind Taucher der Marine und andere Einsatzkräfte im Einsatz.

Am Donnerstag war ein mit 32 Touristen und vier Besatzungsmitgliedern besetztes Schnellboot von der Insel Angthong nach Koh Samui unterwegs, als es bei hoher Geschwindigkeit einen Felsen unter der Wasseroberfläche gerammt hat und
dann bei stürmischem Wetter kenterte.

Dabei wurden die Insassen über Bord geworfen worden. Einige seien auch unter dem umgekippten Boot eingeschlossen worden, berichtete Hafensprecher Pichet Sudduan. Nachdem Retter mit Hämmern ein Loch in den Rumpf geschlagen hätten, sei mindestens eine Person herausgezogen worden.

Insgesamt 28 Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht. Vier von ihnen befanden sich an diesem Freitag immer noch in stationärer Behandlung.

Ilka Janssen

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