HSV : Kein Geld für neue Spieler

Für eine positive sportliche Entwicklung braucht der HSV neue Spieler. Doch dafür fehlt aktuell das Geld. Anteilseigner Klaus-Michael Kühne hatte zwar eine Investition in Höhe von 50 Millionen Euro für Spieler-Transfers angekündigt. Diese ist aber bislang noch nicht erfolgt.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer: „Es gibt noch keine Vereinbarung mit Herrn Kühne. Es ist noch nichts unterschrieben. Wir werden die Sache weiter verfolgen, sind auf einem guten Weg.“ Weiter ergänzte der 52-jährige Club- und Sportchef des Hamburger SV: „Unsere Möglichkeiten sind begrenzt“.

Bisher sind lediglich die Neuzugänge Christian Mathenia (Darmstadt 98) und Bobby Wood (Union Berlin) verpflichtet worden. Beide Transfers hatte noch der vor wenigen Wochen entlassene Sportchef Peter Knäbel getätigt. Ohne weiteres Geld von Kühne ist der HSV auf Transfer-Erlöse angewiesen. Allerdings tut sich auch auf der Verkaufsseite beim HSV bislang gar nichts.

Nach Ankündigung von Beiersdorfer, sei das Transferziel, nicht nur fertige Spieler zu verpflichten, sondern vor allem junge Talente an den HSV zu binden. Im Gespräch sind dabei der 18-jährige Bakery Jatta und der 19-jährige Tarek Chahed vom 1. FC Magdeburg.

Dietmar Beiersdorfer hat ein großes Ziel. „Als ich das erste Mal Sportchef beim HSV war, standen wir in Europa auf Platz zwölf. Das Ziel ist es, uns wieder in diese Richtung zu bewegen.“

Ilka Janssen

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