David Garrett von Ex-Freundin verklagt

Der berühmte Stargeiger David Garrett wird von seiner Ex-Verlobten, der US-Porno-Darstellerin Ashley Youdan, auf auf 12 Millionen US-Dollar Schadensersatz, umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro, verklagt.

Das ehemalige Escort-Girl spricht unter anderem von Körperverletzung durch bizarre Sexpraktiken. In der von ihr eingereichten Klage ist auch von körperlichen und psychischen Schäden die Rede. Garrett soll sie zudem gegen ihren Willen in seiner New Yorker Wohnung festgehalten und sie selbst nach versuchter Flucht in das Apartment zurück geholt haben.

Garrett spricht indes von Lügen, von Erpressung. „Es war mir sehr ernst damit“, beteuert Garrett über die geplante Heirat. Doch habe er der Sache mehr Zeit geben wollen. Zu schnell habe Ashley Youdan sich als seine Frau betitelt. „Das fand ich in der Situation ein bisschen übertrieben“, so der Stargeiger. Jetzt im Nachhinein ist er der Ansicht, dass sie neben den Vorbereitungen zur Ehe einen „Plan B“ vorbereitet habe, um ihn zu erpressen. Monatelang habe seine Ex-Verlobte Gespräche der beiden heimlich aufgezeichnet, in „privaten Unterlagen gewühlt, Fotos gemacht, auch von Rechnungsunterlagen“.

Der Anwalt von Ashley Youdan ist zuversichtlich, dass seine Mandantin Erfolg haben wird. Es gebe Beweise der harten Sexualpraktiken. „Es war eine sehr umstrittene Beziehung.“ Garrett hingegen betont: „Noch nie war ich gegen irgendeine Frau gewalttätig. Alles, was zwischen uns passierte, geschah einvernehmlich, ohne Gewalt und ohne jeden Zwang.“

Wie der Streit um zwölf Millionen Dollar Schadenersatz ausgeht, ist unklar. Das Image des attraktiven „Teufelsgeigers“ hat durch diese unschöne Geschichte schon ein paar Kratzer bekommen.

Ilka Janssen

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