VW und Porsche beschließen Verschmelzung

Die Verschmelzung von VW und Porsche ist beschlossene Sache: Dies haben die Aufsichtsräte beider Konzerne beschlossen heute einen integrierten Automobilkonzern und klärten dabei gleich erste Modalitäten.

Zunächst sei angedacht, dass Volkswagen schrittweise bei Porsche einsteigt. So sei geplant bis Ende dieses Jahres mit 42 Prozent an der Porsche AG beteiligt zu sein. Endgültig in den VW-Konzern integriert sein soll Porsche dann im Laufe des Jahres 2011. Niedersachsen Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) bezeichnete die Einigung als historisch, damit werde Automobilgeschichte geschrieben.

Zudem werde das Land Niedersachsen seine Sperrminorität von 20 Prozent an VW dauerhaft sichern, betonte Wulff. Vor dem Zusammenschluss beider Konzerne habe es lange Machtkämpfe gegeben. Zunächst hatte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking vor, sich bei Volkswagen einzukaufen, doch dies erwies sich als finanzielle Fehleinschätzung. In der Folge war VW bemüht Porsche zu übernehmen, doch dagegen wehrte sich Wiedeking vehement.

Am 23. Juli nahm der Porsche-Boss schließlich seinen Hut, was den Weg der Fusion beider Automobilhersteller ermöglichte. (dts/Bild: VW Blog)

Frank

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