Leichtathletik WM 2009: Bolt mit Weltrekord zum Gold

Bei der 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaft in Berlin hat der Jamaikaner Usain Bolt das mit Spannung erwarteten Finale über 100 Meter der Männer beeindruckend für sich entschieden. Der 22-jährige Sprintstar holte sich mit der Weltrekordzeit von 9,58 Sekunden die Goldmedaille und ist damit, wie eigentlich im Vorfeld schon erwartet, der schnellste Mann der Welt.

Ich hatte es für möglich gehalten, schneller als 9,69 Sekunden zu laufen, aber dafür brauchte ich das perfekte Rennen„, so der Jamaikaner auf der in der Nacht stattfindenden Pressekonferenz. Mit Blick auf das bevorstehende 200-Meter-Rennen erklärte Bolt, dass die 200 Meter sicher härter für ihn werden, „denn Tyson ist auf dieser Strecke noch ein bisschen besser.“

Gemeint war sein Hauptkonkurrent und der nun entthronte Titelverteidiger Tyson Gay, der mit 9,71 Sekunden zwar einen neuen US-Rekord lief, doch damit aber nur die Silbermedaille holte. Als Dritter lief Asafa Powell nach 9,84 Sekunden über die Ziellinie.

Insgesamt kassierte Usain Bolt in 9,58 Sekunden 160.000 Dollar. Für sein erstes WM-Gold gab es 60.000 Dollar und für den neuen Weltrekord schlappe 100.000 Dollar. Am Dienstag finden die 200-Meter-Vorläufe statt und das Finale steigt dann am Donnerstag.

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