Mindestens zehn Tote bei Unfall in Wasserkraftwerk

Am gestrigen Montag (17.08.2009) sind bei einem Unfall in einem russischen Wasserkraftwerk mindestens zehn Menschen getötet worden. Zudem gelten derzeit noch bis zu 67 Personen als vermisst.

Am frühen Morgen war in dem Kraftwerk in der sibirischen Region Chakassien bei Wartungs- und Reparaturarbeiten ein Öl-Transformator im Maschinenraum explodiert. Dies teilte ein Sprecher der ermittelnden Behörden mit. Dabei war die Turbinenhalle des 1978 in Betrieb genommenen Werkes geflutet worden. Eine Mauer sowie ein großes Teil der Decke stürzten daraufhin ein.

In insgesamt sechs Regionen Sibiriens fiel dadurch teilweise der Strom aus. Katastrophenschutzminister Sergej Schojgu teilte mit, dass keine Gefahr für die Orte in der unmittelbaren Umgebung der zum Wasserwerk gehörenden Talsperre bestehe. Um die Versorgung der Haushalte mit Elektrizität aufrechtzuerhalten, wurde der Strom aus anderen Anlagen umgeleitet. Von Seiten des Betreibers hieß es, dass die unbeschädigten Anlage innerhalb der nächsten 45 Tage wieder in Betrieb genommen werden kann. Der Tausch der zerstörten Turbine könne dagegen bis zu zwei Jahre dauern.

Frank

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