Portugal: Mindestens fünf Tote nach Erdrutsch an der Algarve

An der portugiesischen Algarve sind am vergangenen Freitag (21.08.2009) bei einem Felsrutsch mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden bei dem Unglück zum Teil schwer verletzt.

Nach Angaben der Rettungskräfte handelt es sich bei den Toten um portugiesische Touristen, eine Frau und vier Männer. Drei starben noch am Unglücksort, eine Frau erlag in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen und ein 60-jähriger Mann starb an einem Herzinfarkt. Die Behörden gehen von weiteren Todesopfern aus, da mehrere Personen noch verschüttet sein sollen.

In der Nähe des Badeortes Albufeira hatten sich am Mittag Felsbrocken von einem Kliff gelöst und sind auf den darunter liegenden Strand gestürzt. Bergungsmannschaften suchen seitdem mit Baggern und anderem schweren Gerät nach weiteren verschütteten Personen.

Hinweisschilder am Strand hätten vor einem möglichen Felsrutsch gewarnt, erklärten die Behörden. Jedoch sei der Strand nicht geschlossen gewesen. Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva und Ministerpräsident José Sócrates reisten noch am selben Tag zum Unglücksort.

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