General Motors will Opel offenbar behalten

Allem Anschein nach spielt der US-Autobauer General Motors (GM) mit dem Gedanken, die deutsche Opel-Tochter nicht zu verkaufen und sie, anstatt sie an einen der beiden übrig gebliebenen Bieter abzugeben, im Konzern zu behalten. Dies berichtet die US-Zeitung „Wall Street Journal“.

Dem Bericht zufolge, ist GM gerade dabei, einen Finanzierungsplan in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar (3 Milliarden Euro) zu erarbeiten. So sei angedacht, den Finanzierungsplan bis zur kommenden Verwaltungsratssitzung des Konzerns Anfang September umzusetzen. Auf diese Kehrtwende reagierten sowohl die Bundesregierung als auch die Mitarbeiter von Opel mit Unverständnis. Für den Fall dass GM die Kontrolle über Opel behält, sei mit Werksschließungen in Europa zu rechnen, warnte der Gesamtbetriebsratschef von Opel, Klaus Franz.

Noch in dieser Woche will ein Vertreter von General Motors zu Gesprächen nach Deutschland reisen, wo er insbesondere direkte Verhandlungen mit der Opel-Task-Force von Bund und Ländern führen will. Mehrfach hatte sich die Bundesregierung für den Verkauf Opels an den Autozulieferer Magna ausgesprochen. Der US-Konzern hingegen favorisierte bisher das Angebot des Finanzinvestors RHJ

Frank

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