Afghanistan: Vier Bundeswehrsoldaten bei Anschlag verletzt

Vier deutsche Bundeswehrsoldaten sind heute bei einem Anschlag im Norden Afghanistans leicht verletzt worden. Bei der Explosion rund 6 Kilometer nordöstlich von Kundus wurde zudem ein „Dingo“-Fahrzeug der Soldaten beschädigt.

Über den genauen Ablauf des Anschlags gibt es bisher nur widersprüchliche Berichte. Während lokale Behörden von einem Selbstmordattentäter sprechen, berichten einige Medien von einem am Straßenrand platzierten Sprengsatz. Im nahe gelegenen Stützpunkt der Bundeswehr sei die Explosion zu spüren gewesen, hieß es. Zu dem Anschlag auf die Bundeswehr bekannte sich die Taliban.

Bereits am gestrigen Freitag gerieten Soldaten der Bundeswehr in einen Schusswechsel, als sie den Ort des Nato-Luftangriffs auf zwei von der radikal-islamische Terrororganisation entführten LKWs untersuchen wollten. Bei dem Angriff sollen etwa 50 bis 70 Menschen ums Leben gekommen sein. Bislang ist es noch nicht geklärt, ob sich unter den Opfern auch Zivilisten befinden. Die Nato hatte bereits kurz nach dem Luftangriff eine Untersuchung des Vorfalls an gekündigt (wir berichteten).

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