Türkei: Tote, Vermisste und Chaos nach Unwettern

Im Nordwesten der Türkei und in der Stadt Istanbul sind bei sintflutartigen Regenfälle wahrscheinlich mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anatolia mitteilte, haben Rettungskräfte am heutigen Mittwoch (09.09.2009) vier Leichen auf einem Parkplatz in Istanbul gefunden. Weiterhin berichtet der Nachrichtensender „CNN-Turk“ von sieben weiteren Toten, die im Bezirk Halkali bei einer Tankstelle gefunden wurden.

In der Stadt Saray sind bereits am gestrigen Dienstag mindestens sechs Menschen bei einer Sturzflut ums Leben gekommen. Rettungskräfte hatten die Toten geborgen. Derzeit werden noch acht weitere Menschen vermisst. In einem Vorort von Istanbul starben zwei Menschen. Über die die Zahl der Toten gibt es bisher keine offizielle Bestätigung, jedoch rechnen die Behörden mit weiteren Opfern.

Im Großraum Istanbul lösten die Unwetter ein Verkehrschaos aus. So wurden mehrere Straßen und Stadtautobahnen überflutet. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer und die Fluten spülten Autos und Busse weg. Hunderte Menschen mussten von Rettungskräfte aus von den Wassermassen eingeschlossenen Autos und Häusern geborgen werden. Durch die Fluten sind tausende von Häuser zerstört, hieß es weiter. Von der „größten Katastrophe seit Jahren„, ist von Seiten der Behörden die Rede.

Am Montag hatten die Unwetter mit starken Winden und schweren Regenfällen eingesetzt. Am kommenden Donnerstag rechnen Meteorologen mit weiterem Regen, ehe sich die Wetterlage zum Wochenende verbessert.

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