Afghanistan: Entführter „New York Times“-Reporter frei

Der in Afghanistan entführte Stephen Farrell, Reporter der „New York Times“, ist aus der Gewalt der Entführer befreit worden. Farrell und sein afghanischer Dolmetscher waren vor vier Tagen in der Nähe von Kundus bei Recherearbeiten zum Nato-Luftangriff entführt worden, berichtete die „New York Times“.

Der zur Befreiung der Entführten durchgeführte Militäreinsatz war nicht angekündigt. Bei der Aktion blieb Farrell unverletzt, sein Dolmetscher kam jedoch dabei ums Leben.

Um den Reporter keiner zusätzlichen Lebensgefahr auszusetzen, hatte die „New York Times“ in Vorfeld nicht über die Entführung berichtet. Seit Jahren arbeitet Farrell im Mittleren Osten und in Asien.

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