Jübek: Polizei musste Hund erschießen

Im schleswig-holsteinischen Jübek musste am heutigen Donnerstagmorgen (10.09.2009) ein Hund von der Polizei erschossen werden.

Wie die Polizeidirektion Flensburg mitteilte, wurde gegen 10:10 Uhr ein 27-jähriger Mann von seinem Hund angefallen und am Bauch und Arm schwer durch Bisse verletzt. Vorausgegangen war, dass der ausgewachsene Hund ein Welpen anging. Der Besitzer wollte den Hund diesbezüglich maßregeln, woraufhin dieser ihn anfiel und zu biss.

Nachdem der Hund nach dem Vorfall niemanden mehr an sich herankommen ließ und zudem äußerst aggressiv reagierte, musste er durch einen Beamten erschossen werden. Der Hundebesitzer kam per Rettungshubschrauber und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht allerdings nicht. Der Hund wurde offenbar nicht mit Leine und Hundegeschirr geführt.

Nachtragsmeldung der Polizei zur Meldung „Mann vom eigenen Hund gebissen – Polizei musste Hund erschießen“:

Gegen 16:40 Uhr meldete sich der Hundehalter aus Jübek bei der Pressestelle der Polizei. Er teilte mit, dass er 28 Jahre alt ist und lediglich ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde. Bei seinem Hund handelte es sich um einen 6 Jahre alten Mischling zwischen Pitbull und Bull Terrier. Der Welpe ist 4 Monate alt und lebt bereits seit zwei Monaten im Haushalt. Der Halter legt Wert darauf mitzuteilen, dass der alte Hund nicht den Welpen angegangen ist, sondern dass es lediglich zu einer Rangelei gekommen ist. Daraufhin hat der Halter den Rüden gemassregelt und dabei kam es zu einem Rangkampf, der in einem Rudel normal ist. Diesmal wurde der Halter nicht als Rudelführer anerkannt und daher kam es zu den Bissverletzungen. Der Halter lebt seit Jahren mit Hunden zusammen, die zu den gefährlichen Rassen gehören. Er hat seinen Angaben zufolge die entsprechende Sachkundenachweise und auch alle geforderten Unterlagen für die Hunde, die auch gemeldet sind. Es war der Wunsch des Halters, dass der Hund erschossen wird. Er war nach Angaben des Halters nicht mehr aggressiv, als die Polizei vor Ort war. Diese Darstellung des Hundehalters wurde auf seinen Wunsch hin veröffentlicht.

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