Nach Ausschreitungen in der Kreisklasse folgen erste Konsequenzen

Nach den Ausschreitungen bei einem Fußballspiel der Kreisklasse A im Kreis Schleswig (Schleswig-Holstein) am vergangenen Sonntag (06.09.2009) zwischen dem TSV Bergenhusen gegen Schleswig IF II, folgen nun die ersten Konsequenzen.

So gab der Vorstand von Slesvig IF bekannt, dass sie die zweite Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückziehen. Auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung ist der Vorstand zu diesem Entschluss gekommen, hieß es von seitens des Vereins. Welche Konsequenzen Bergenhusen aus dem Vorfall zieht, steht derzeit ebenso wenig fest, wie eine Entscheidung des Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V. (SHFV).

Beim Stand von 5:1 für die Gastgeber kam es in der 87. Minute bei dem besagten Spiel zu Auschreitungen, bei denen insgesamt neun Personen verletzt wurden. Vorausgegangen war ein angebliches Foul an der Seitenauslinie. Schiedsrichter Tommy Naeve aus Kropp entschied auf kein Foul und auf Einwurf, doch die Gäste forderten vehement die Rote Karte, woraufhin es zu üblen Pöbeleien und ein Handgemenge zwischen den beiden beteiligten Spielern gab.

Aus dem Handgemenge wurde schnell eine Rudelbildung, die zu einer Massenschlägerei führte, bei der über 20 Personen teilnahmen. Um kurz vor 16.00 Uhr gingen zahlreiche Anrufe bei der Polizei ein. Die rückte sofort mit mehreren Peterwagen an, zudem wurden fünf Rettungswagen und der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ hinzugefordert.

Augenzeugen berichten von „Wild West auf dem Fußballplatz“ und von „Chaos pur“. Auch wurde von „Jagdszenen“ berichtet. Die Ermittlungen der Polizei zu dem Vorfall dauern noch an. Er werde in die Richtung des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt, hieß es von Seiten der Polizei.

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