DIW: Jeden Deutschen kostet Finanzkrise 3000 Euro

Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gegenüber dem „Tagesspiegel“ einschätzt, könnte die durch die weltweite Wirtschaftskrise ausgelöste Rezession in Deutschland jedem Bundesbürger rund 3.000 Euro kosten.

Der DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths gab an, dass der Abschwung der deutschen Wirtschaft „außergewöhnlich scharf“ war und würde dem Land „250 Milliarden Euro“ und den Bürger „Lebensstandard“ kosten.

Weiter geht Kooths davon aus, dass sich die Wirtschaft frühestens 2011 wieder erholen werde. Grundvoraussetzung dafür seien allerdings „zwischenzeitlich kräftige Wachstumsraten„. Der DIW-Experte erwartet zudem, dass weitere Personalkürzungen von den Unternehmen vorgenommen werden. Kooths sprach sich gegen eine übereilte Haushaltskonsolidierung im Bund aus, den das würde das Wirtschaftswachstum „erneut schwächen“ und die Krise käme „uns noch teurer zu stehen„.

Frank

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *