Amoklauf von Ansbach: Opfer weiter in Lebensgefahr

Die Schülerin, die bei dem Amoklauf an dem Ansbacher Gymnasium Carolinum von dem Täter mit einer Axt schwer am Kopf verletzt wurde, schwebt nach übereinstimmenden Medienberichten weiterhin in Lebensgefahr. Ihr Zustand sei weiter kritisch, heißt es.

Unterdessen wurde bekannt, dass der 18-jährige Täter offenbar schwerer bewaffnet gewesen war, als zunächst bekannt. Der Täter führte insgesamt fünf Molotow-Cocktails mit sich mit, erklärte die Ansbacher Staatsanwältin Gudrun Lehnberger. Von den Brandsätzen habe der Amokläufer jeweils zwei Stück in die beiden Klassenräume geworfen. Die Rede war zuvor noch von drei Brandsätzen gewesen.

Der Täter, der durch fünf Schüsse der Polizei schwer verletzt wurde, ist derzeit immer noch nicht vernehmungsfähig. Wie die Behörden mitteilten, wurde im Zimmer des 18-Jährigen ein Testament gefunden. In dem ist aber nicht die Rede von einem geplanten Amoklauf. Weiterhin sollen auf einem einem Kalenderblatt für den 17.09.2009 die Worte „Apocalypse Today“ gestanden haben. Die Eltern des Täters machten bisher keine Aussagen zu der Tat ihres Sohnes.

Bei dem Amoklauf sind nach letzten Berichten insgesamt neun Schüler und ein Lehrer verletzt worden. Eine Schülerin, die durch den Molotow-Cocktail schwer verletzt wurde, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *