Ansbach: Menschenhass Motiv für Amoklauf

Wie die zuständige Oberstaatsanwältin vor Journalisten in Ansbach erklärte, sei im allgemeinen Menschenhass und speziell Hass gegen die Schule das Motiv für den Amoklauf an dem Ansbacher Gymnasium Carolinum gewesen.

Nach dem man die tagebuchähnlichen Computerdateien des Täters ausgewertet habe, hatte der Täter anscheinend Angst vor einer Krankheit, große Sorge sein Abitur nicht zu schaffen und zudem fühlte er sich ungerecht behandelt. Nach Erkenntnissen der Ermittlungen sei der Täter jedoch nicht gefährdet gewesen, sein Abitur nicht zu schaffen. Auch sei er nicht körperlich krank gewesen.

Der Täter soll des weiteren geschrieben haben, dass er gerne eine Freundin hätte, jedoch sei ihm das bisher leider nicht gelungen. Die Staatsanwältin erklärte weiter, dass der Amokläufer bei der Tat ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Made in school“ getragen hatte. Damit wollte er darauf hinzuweisen, „dass die Schule ihn zu dem gemacht habe, was er sei„. Nach Jugendstrafrecht droht dem Täter eine Haft von bis zu zehn Jahren.

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