Steinmeier droht nach Wahl-Debakel mit Rückzug

Am heutigen Montag (28.09.2009) hat Frank-Walter Steinmeier im Präsidium indirekt einen Rückzug von den Ämtern in der SPD angedroht.

Dabei reagiere er auf die Forderung des linken Flügels, Die Sozialreformen und die Rente mit 67 Jahren zurückzunehmen. Steinmeier teilte mit, dass, sollte die Partei die von ihm entwickelten zurückdrehen wollen, er nicht mehr der richtige Mann sei. Der 53 Jahre alte Steinmeier sol am morgigen Dienstag von der Fraktion zum Nachfolger Peter Strucks gewählt werden.

Zudem sei das Amt des SPD-Chefs künftig wohl neu zu besetzen. Heute hatte der bisherige Partei-Boss Müntefering durchblicken lassen, nicht wieder kandidieren zu wollen. Es sei „akzeptabel„, wenn Steinmeier sowohl den Fraktions- als auch den SPD-Vorsitz innehielte, so Müntefering am Nachmittag.

Neben Steinmeier gibt es derzeit wenig aussichtsreiche Kandidaten für die Position. Andrea Nahles, die vielfach für Spitzenpositionen in Gesprächen stand, ist laut eigener Aussage nicht am SPD-Vorsitz interessiert. Berlins Bürgermeister Wowereit zeigte indessen zwar durchaus Interesse, musste in seinem Wahlkreis jedoch rund 14 Prozent Verlust hinnehmen und gilt damit nicht als vielversprechender Kandidat.

Frank

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