Zahlreiche Tote bei Tsunami auf Samoainseln

Nach Behördenangaben könnte es nach dem verheerenden Tsunami im Südpazifik bis zu 100 Tote auf den Samoainseln gegeben haben.

Bisher wurden 47 Tote auf Samoa bestätigt, auf Amerikanisch-Samoa liegt die Zahl bei 24. Offiziellen berichten zufolge habe es auf Tonga mindestens zehn Tote gegeben. Weiter wird mitgeteilt, dass hunderte Menschen auf den Samoainseln verletzt wurden. Unter den Verletzten soll, nach Informationen das WDR-Hörfunks, auch ein deutscher Tourist sein. So sagte das Honorarkonsul der Bundesrepublik dem Sender, dass ein Ehe-Paar in einem Resort von den Wellen erfasst worden war. Der Mann wurde am Kopf verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Hauptstadt Pago Pago auf Amerikanisch-Samoa wurde schwer verwüstet. Tausende Menschen auf den Inseln haben ihre Häuser verloren und seien nun obdachlos. US-Präsident Barack Obama rief auf Amerikanisch-Samoa den Notstand aus. Unterdessen boten zahlreiche andere Staaten ihre Hilfe an.

Ein Seebeben der Stärke 8,0 in der Nähe der Inseln Samoa und und Amerikanisch-Samoa hatte Flutwellen ausgelöst, die bis zu fünf Meter hoch gewesen sein sollen und auf den Inseln mehrere hundert Meter ins Landesinnere strömte. Dabei lag das Epizentrum des Bebens knapp 190 Kilometer südlich der Inseln in etwa 33 Kilometer Tiefe. Nach dem großen Beben gab es noch etwa 20 schwächere Nachbeben. Um eben nach Mitternacht wurde die Tsunami-Warnung wieder aufgehoben.

Frank

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