Erneutes Erdbeben erschüttert Sumatra

Die indonesische Insel Sumatra ist in der Nacht durch ein erneutes schweres Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens, das Geologen mit einer Stärke von 6,9 auf der nach oben offenen Richterskala angeben, lag etwa 280 Kilometer von dem ersten Beben entfernt und in einer Tiefe von knapp 15 Kilometer.

Bereits am vergangenen Mittwoch wurde Sumatra von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,6 getroffen. Nach letzten offiziellen Berichten kamen dabei mindestens 467 Menschen ums Leben und mindestens 500 wurden dabei verletzt. Nach Angaben der Behörde, wird die Zahl der Opfer aber weiter steigen, da unter den Trümmern noch Tausende verschüttet sind.

Die Hafenstadt Padang, die knapp 900.000 Einwohnern hat, ist besonders schlimm betroffen. Hier fielen dem Beben mindestens 370 Menschen zum Opfer. Hunderte Gebäude stürzten ein und tausende Menschen sollen verschüttet sein. Durch die schwere Regenfälle kommen die Rettungsarbeiten nur langsam voran, hieß es. Berichte über Opfer oder Schäden durch das zweite Beben liegen derzeit noch nicht vor. (Foto: Google Maps)

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