Strompreis: Kritik von Verbraucherschützern

Die Verbraucher in deutschen Haushalten müssen trotz deutlich gesunkener Großhandelspreise für Strom tiefer in die Tasche greifen. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge ist der Preis für Strom im Vergleich zu 2008 um 5,8 Prozent angestiegen. Anders dagegen die Preigestaltung bei Sondervertragskunden, wo der Preis um 8,5 Prozent sank. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Studie des unabhängigen Vergleichsportals Verivox.

Nun fordern Verbraucherschützer eine Untersuchung durch die Wettbewerbshüter. Derzeit liege der aktuelle Preis für eine Kilowattstunde bei 22,64 Cent. So zahlt eine vierköpfige Familie bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden rund 51 Euro mehr als noch im vergangenen Jahr.

Dazu sagte Peter Blenkers, Energie-Experte der Verbraucherzentrale NRW: „Zwei von drei Kunden sind noch immer bei einem teuren Grundversorger, erst zehn Prozent aller Kunden haben ihren Stromanbieter gewechselt. Und das, obwohl bei einem Wechsel oft hundert Euro und mehr an Ersparnis drin sind.“

Frank

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