Berlin: Großangelegte Razzia gegen Islamisten

In einer großangelegten Razzia hat die Berliner Polizei heute insgesamt 26 Wohnungen durchsucht (wir berichteten). Die Ermittlungen richteten sich dabei gegen 13 Tschetschenen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Die gewaltbereiten Islamisten sollen einen Mord in Russland oder in ihrem Heimatland geplant haben. Die Wohnungsdurchsuchungen starteten um 6.00 Uhr in der Früh und fanden in den Berliner Bezirken Neukölln und Kreuzberg statt.

Nach Behördenangaben wurde jedoch niemand festgenommen. „Sobald wir die Materialien aus den Razzien ausgewertet haben, könnte sich das ändern„, erklärte ein Polizeisprecher. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat offenbar die Hinweise auf die Gruppe aus dem Ausland erhalten. Weiterhin wurde erklärt, dass es keinen Zusammenhang mit den Drohvideos vor der Bundestagswahl gebe. Am Nachmittag will die Polizei in einer Pressekonferenz Stellung zu den Fall beziehen.

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