BayernLB : Staatsanwaltschaft durchsucht Zentrale

Wie die Staatsanwaltschaft München mitteilte, haben etwa 100 Ermittler am heutigen Mittwoch (14.10.2009) die Münchner Zentrale der Bayerischen Landesbank sowie deren Tochterfirmen in Österreich und Luxemburg durchsucht.

Grund dafür war die Annahme, dass die BayernLB 2007 bei der Übernahme der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) absichtlich ein zu hohen Preis gezahlt habe. Sollte sich dies bestätigen, würde der Tatbestand der Untreue vorliegen. Der damalige Vorstandschef Werner Schmidt steht auch im Visier der Ermittler.

Die Bayerische Landesbank hatte seinerzeit trotz vieler Mängel 1,6 Milliarden Euro für die Anteile an der HGAA gezahlt. Mittlerweile hat die BayernLB die österreichische Bank mit Hunderten Millionen Euro stützen müssen. Eine Stellungnahme wolle Schmidt lediglich „gegenüber den Behörden“ abgeben. Das Finanzministerium des Freistaats Bayern, der zugleich Eigner der BayernLB ist, versicherte „die Arbeit der Staatsanwaltschaft München nach Kräften“ zu unterstützen.

Frank

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