Harry Potter: Mit Nachtsichtgerät Jagd auf Raubkopierer

Laut einem Bericht der Donnerstag-Ausgabe der „Magdeburger Volksstimme“, haben Sicherheitsleute Besucher eines Magdeburger Kinos mit Nachtsichtgeräten beobachtet. Die Sicherheitsleute, die angeblich von der Verleihfirma Warner Bros. engagiert sein sollen, sollten so verhindern, dass von dem neuen Harry Potter-Film „Harry Potter und der Halbblutprinz“ heimliche Aufnahmen gemacht werden.

So soll ein Warner-Sprecher gegenüber dem Blatt erklärt haben, dass in der Vergangenheit in deutschen Kinos mit Camcordern und anderen Geräten Filme mitgeschnitten worden sind. Um dies zu verhindern, wurden und werden auch weiterhin die Sicherheitsleute eingesetzt.

Harald von Bose, Sachsen-Anhalts Landesbeauftragter für den Datenschutz, hat die Maßnahme mit den Nachtsichtgeräten heftigs kritisiert und das Landesverwaltungsamt hat nun Ermittlungen eingeleitet, ob mit der Überwachung gegen Gesetze verstoßen wurde. Da man noch am Anfang der Ermittlungen stehe, könne man derzeit keine Einzelheiten nennen, so Anke Westerkamp Datenschützerin vom Landesverwaltungsamt Halle.

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