Schweinegrippe: „Sonderimpfstoff“ sorgt für heftige Kritik

Nach den Berichten über einen „Sonderimpfstoff“ gegen die Schweinegrippe für Politiker und Beamte gerät die Bundesregierung immer heftiger in die Kritik.

Nach Angaben der Bundesregierung seien sämtliche Impfstoffe aber ähnlich. So will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel nun den „normalen“ Impfstoff verabreichen, kündigte sie nach der aufgekommenen Diskussion an.

Bundesgesundheitsministeriumssprecher Klaus Vater weist die Kritik zurück: „Es gibt keinen guten und keinen schlechten Impfstoff.“ Alle Wirkstoffe gegen den H1N1-Virus seien „wirksam, sicher und zuverlässig.“

Grund für die teils massive Kritik war insbesondere, weil das Innenministerium einen anderen Wirkstoff, als den für die Massenimpfung der Bürger bestimmten, bestellt hatte. So kommt der Impfstoff „Celvapan“, der vom US-Unternehmen Baxter hergestellt wird ohne den Wirkverstärker aus. Dies hat zur Folge, dass dieser Impfstoff verträglicher sei als der für den Rest der Bevölkerung bestelle Impfstoff „Pandemrix“.

Frank

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *