1,1 Millionen Euro in der Donau versenkt

Schon auf der Jungfernfahrt versenkte ein Kapitän eine 1,1 Millionen Euro teure Luxusjacht in der Donau. Der 58-Jährige wollte die 19 Meter lange Jacht von einem Regensburger Betrieb zu seinem Eigentümer nach Montenegro schibbern, legte allerdings von den etwa 1500 Kilometer nur runde 100 zurück.

Im Landkreis Deggendorf geschah dann das Unglück: Der Kapitän steuerte die Jacht zu nah ans Ufer und so lief es auf eine künstliche Sandbank auf. Dabei wurde der Maschinenraum auf- und die Schiffsschraube abgerissen. Glück im Unglück war, dass das Schiff direkt danach auf einer zweiten künstlichen Sandbank landete. Zwar lief der Maschinenraum voll Wasser, jedoch sank die Jacht nicht.

Nach unbestätigten Berichten soll der 58-jährige Bootslenker, der aus Estland stammt, keine Fahrberechtigung für die Strecke gehabt haben. Das Unglück ereignete sich schon am vergangenen Mittwoch (22.07.2009). In der Nacht zu Donnerstag konnte die Jacht freigeschleppt und zum Hafen nach Deggendorf gebracht werden. Der Sachschaden soll sich auf mehrere 100.000 Euro belaufen.

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