Viele Tote bei Anschlägen in Pakistan und Afghanistan

Am gestrigen Mittwoch (28.10.2009) sind bei Anschlägen in Pakistan und Afghanistan mehr als 100 Menschen getötet worden.

So kamen in der pakistanischen Stadt Peschawar mindestens 90 Menschen ums Leben, etwa 200 wurden zum Teil schwer verletzt. Dabei hatten Attentäter einen rund 100 Kilogramm scheren Sprengsatz in einem Auto gezündet. Die Explosion in einer Geschäftsstraße an einem Markt war so heftig, dass ein zweistöckiges Haus einstürzte. In zahlreichen Geschäften bracht zudem Feuer aus. Nach Aussagen eines Helfers befinden sich unter den opfern überwiegend Frauen und Kinder. Aufgrund der Anschläge verschärfte man überall in Pakistan die Sicherheitsvorkehrungen. Der leitende Polizeikommissar von Peschawar teilte mit, dass die Sicherheitskräfte aber nicht überall sein können und das man aus diesem Grund nun die Öffentlichkeit zur Sicherheitsverbesserung mit einbinden werde.

Nur kurze Zeit vor dem Attentat traf US-Außenministerin Hilary Clinton in der Hauptstadt Islamabad ein, um der Regierung zusätzliche Hilfe im Kampf gegen den Terrorismus zuzusichern. Pakistan zählt zu einem der größten Verbündeten der USA im Kampf gegen den Terrorismus.

Mindestens elf Menschen kamen bei einem Anschlag auf ein Gästehaus der Vereinten Nationen (UN) in der afghanischen Hauptstadt Kabul ums Leben. Am frühen Morgen hatten mehrere Attentäter das Gebäude gestürmt und sich ein fast zwei Stunden andauerndes Feuergefecht mit den Sicherheitskräften geliefert. Bei dem Gefecht wurden auch drei der Attentäter getötet. Nach Angaben der Extremisten begann man am Mittwoch mit der Aktion gegen die Stichwahl zur afghanischen Präsidentschaft am 7. November. Die Vereinigten Nationen unterstützen Afghanistan bei der Organisation der Stichwahl. Aus diesem Grund griffen die Terroristen diese gezielt an.

Frank

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