Thüringen: Lieberknecht legt Fehlstart hin

Bei der am heutigen Freitag (30.10.2009) durchgeführten Ministerpräsidentenwahl in Thüringen ist Christine Lieberknecht (CDU) nur knapp an einer Bauchlandung vorbei geschrammt.

So benötigte die CDU-Politikerin ganze drei Wahlgänge, um an Ende doch noch Ministerpräsidentin des Landes Thüringen zu werden. Dies allerdings lag daran, dass man im dritten Wahlgang nur eine einfache Mehrheit von 44 Stimmen benötigte. So kam sie in Wahlgang drei auf insgesamt 55 der 87 abgegebenen Stimmen. Im dritten Wahlgang hatte sich der Linken-Spitzenpolitiker Bodo Ramelow zu einer Kampfkandidatur gegen Lieberknecht aufgestellt. Hier kam er auf 27 Stimmen. Offenbar hatte die plötzliche Kandidatur Ramelow’s zur Folge, dass die Landtagsabgeordneten der FDP schließlich doch für Lieberknecht stimmten.

In den ersten beiden Wahlgängen kam Lieberknecht jeweils nur 44 von 87 abgegebenen Stimmen und verpasste damit die für sie notwendige absolute Mehrheit von 45 Stimmen. Das Bündnis aus CDU und SPD hat im Erfurter Landtag insgesamt 48 Stimmen. Unmittelbar nach dem dritten Wahlgang wurde sie vereidigt und trat damit die Nachfolge von Dieter Althaus an.

Frank

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