Winnenden: Strafbefehl gegen Vater von Tim K. beantragt

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden, Tim K., lediglich einen Strafbefehl gegen den 50-Jährigen beantragt. Somit müsste er sich nicht vor Gericht verantworten. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“.

So wird ihm fahrlässigen Tötung vorgeworfen, weil er seine Waffen ungenügend gesichert hatte. Nun entscheidet die Stuttgarter Generalstaatsanwaltschaft über den Antrag. Entscheidend sei nun zu klären, ob die Eltern von Tim K. Kenntnis von den psychischen Problemen ihres Sohnes hatten. Sollte dies der Fall sein, hätte der Vater die in dessen Wohnhaus aufbewahrten Waffen und die dazugehörige Munition strenger unter Verschluss halten müssen.

Am 11. September dieses Jahres hatte Tim K. bei seinem Amoklauf 15 Menschen und anschließend sich selbst getötet. Die Tatwaffe hatte er sich aus dem Schlafzimmer seiner Eltern besorgt.

Frank

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