SchülerVZ-Datenklauer beging Selbstmord

Der vor rund zwei Wochen von der Polizei verhaftete 20-jährige Mann, der aus dem sozialen Netzwerk „SchülerVZ“ massenhaft Daten ausgelesen haben soll, ist tot. Wie der Sprecher der Justizverwaltung, Bernhard Schodrowski, dem RBB am heutigen Samstag (31.10.2009) mitteilte, habe sich der junge Mann in der Untersuchungshaft das Leben genommen. Weitere Einzelheiten wurden dazu nicht bekannt.

Der aus Erlangen stammenden Mann saß in der Berliner Jugendstrafanstalt Plötzensee ein. Ihm wurde von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, von über einer Million Nutzern aus SchülerVZ die persönlichen Daten ausgelesen zu haben (wir berichteten). Weiterhin habe er damit gedroht, die Datensätze nach Osteuropa zu verkaufen. Der 20-Jährige wollte so von den Betreibern der Plattform angeblich 80000 Euro erpressen.

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