Freispruch: Amy Winehouse trifft auf gnädigen Richter

Und am Ende ging es doch ganz schnell. Ein wenig überraschend ist Soul-Diva Amy Winehouse am Freitag (24.07.2009), also nur einen Tag nach Verfahrensaufnahme, von dem Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen worden.

Nachdem das Verfahren erst am Vortag aufgenommen wurde (wir berichteten), befand Bezirksrichter Timothy Workman befand die 25-jährige britische Soul-Sängerin für nicht schuldig. Nach der Beweisaufnahme erklärte der Richter, dass er sich nicht sicher sein könne, ob der Schlag ins Gesicht vorsätzlich erfolgte.

Die fünffache Grammy-Gewinnerin wies im Vorfeld jede Schuld von sich und erklärte zudem, dass sie sich bedroht gefühlt habe und nur versucht habe, sich einen aufdringlichen Fan fern halten zu wollen.

Ihr Anwalt Patrick Gibbs erklärte, dass es für eine 1,60 Meter große Frau nicht möglich sei, eine 1,75 Meter große Frau ins Gesicht zu schlagen. Weiterhin erklärte er, dass nicht das Auge der Tänzerin verletzt worden ist, sondern eher ihr Stolz.

Die Tänzerin Sherene Flash hatte im September letzten Jahres auf einem Wohltätigkeitsball Winehouse um ein Foto mit gebeten. Die Sängerin stimmte erst zu, doch als ein offenbar betrunkener Freund der Tänzerin sich mit ins Bild drängte, hatte sich Winehouse versucht zu lösen und habe dabei zugeschlagen.

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