Zwölf Tote nach Amoklauf auf US-Stützpunkt Fort Hood

Am gestrigen Donnerstagabend (05.11.2009) sind bei einem Amoklauf auf dem texanischen US-Militärstützpunkt Fort Hood insgesamt zwölf Menschen getötet worden, 31 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums soll es sich bei dem mit zwei Handfeuerwaffen bewaffneten mutmaßlichen Schützen um einen Major namens Malik Nadal Hasan handeln. Der mutmaßliche Täter, der verletzt überlebt hat, soll nach Angaben der Ärztekammer Virginia ein 31-jähriger Psychologe in Fort Hood sein.

Unmittelbar nach der Tat hieß es zunächst, dass der Amokläufer getötet wurde. Weitere Täter, wie zunächst vermutet, gab es nicht. Der mutmaßliche Amokläufer hatte US-Soldaten mit mentalen Problemen behandelt und stand kurz davor von den USA in den Irak oder nach Afghanistan entsandt zu werden. Einem Bericht von Fox News zufolge soll er über diese Entscheidung „sehr unglücklich“ gewesen sein.

Präsident Barack Obama zeigte sich entsetzt über die Tat und sprach von einem „schrecklichen Gewaltausbruch„. Als „willkürliche, sinnlose Gewalttat“ bezeichnete die texanische Senatorin Kay Bailey Hutchison den Amoklauf. Im Bundesstaat Texas wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. (Bild: Google Maps)

Frank

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