Robert Enke litt unter Depressionen

Auf einer am heutigen Mittwoch (11.11.2009) um 13.00 Uhr abgehaltenen Pressekonferenz in Hannover erklärten die Witwe von Robert Enke, Teresa, sowie der Arzt Valentin Markser, dass Nationalkeeper Enke vor seinem Selbstmord schon lange Jahre an Depressionen litt.

Teresa Enke sagte dazu: „„Wir dachten, wir schaffen alles, wir dachten, mit Liebe geht das. Aber manchmal schafft man doch nicht alles.“ Robert habe seine Krankheit geheim gehalten und Angst davor gehabt, das Thema öffentlich zu machen. Weiterhin hatte das Paar auch Angst das Sorgerecht für ihre erst im Mai dieses Jahres adoptierte Tochter zu verlieren.

Robert Enke war bereits 2003 nach seiner schweren Zeit beim FC Barcelona und Istanbul wegen Depressionen und Versagensängsten bei Valentin Markser in Behandlung gewesen. Anfang dieses Jahres hatte sich Robert Enke wieder zu dem Arzt in Behandlung gegeben. Noch am Tag seines Selbstmordes hatte der 32-Jährige eine stationäre Behandlung abgelehnt. In dem Abschiedsbrief hatte sich der Keeper von Hannover 96 für die „“bewusste Täuschung der Angehörigen und der Ärzte“ entschuldig, teilte Markser.

Frank

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