Sturm „Jürgen“ sorgt für Chaos im Norden

Am gestrigen Mittwochabend hatte der Norden der Republik heftig mit dem Sturmtief „Jürgen“ zu tun. Insbesondere in Schleswig-Holstein kam es zu schweren Schäden, auch die übrigen Regionen hatten unter dem Sturm zu leiden.

In vielen Orten wurden Bäume entwurzelt, Dachziegel fielen herab. So hatten allein die Feuerwehren in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg insgesamt 50 Einsätze zu bewältigen. Auf der Autobahn A24 wehten die Orkanböen den Anhänger eines Lkws von der Straße, in Emden wurde ein Flugzeug mit VW-Mitarbeitern bei der Landung von der Bahn gedrückt. In Hamburg rammte eine mit rund 120 Personen besetzte S-Bahn eine umgestürzte Tanne. In Minden erlitt ein 66 Jahre alter Fahrradfahrer durch einen umgestürzten Baum Verletzungen. Insgesamt seien die meisten Betroffenen am Ende aber glimpflich davongekommen.

Einzig in Bremen gab es einen Todesfall zu beklagen. Beim Anlegen war ein 52-jähriger Binnenschiffervon Bord gestürzt. Bei dem Versuch sein Schiff an ein anderes zu vertäuen, geriet der Schiffer zwischen beide Bordwände.

Auch fürden heutigen Donnerstagabend hat der Deutsche Wetterdienst stürmische Winde insbesondere im Bereich der Küste angekündigt, dabei seien aber weitere Sturmschäden nicht zu erwarten.

Frank

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